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24. Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit
Motiv, Anreiz und Motivation - Arbeitszufriedenheit - Theorien der Arbeitsmotivation
In Kürze
- 24.1 Motiv, Anreiz und Motivation
- 24.2 Arbeitszufriedenheit
- 24.2.1 Begriff und Messung
- 24.2.2 Theorien der Arbeitszufriedenheit
- 24.2.3 Bedingungen der Arbeitszufriedenheit
- 24.2.4 Konsequenzen der Arbeitszufriedenheit
- 24.3 Theorien der Arbeitsmotivation
- 24.3.1 Wahl von Handlungszielen: Die VIE-Theorie
- 24.3.2 Zielrealisierung: Die Theorie der Zielsetzung
- 24.3.3 Bewertung der Zielrealisierung: Erlebte (Un-)Gerechtigkeit
- Motivation erklärt Richtung, Intensität und Ausdauer menschlichen Verhaltens.
- Aufseiten der Person werden Motive wirksam, aufseiten der Situation wirken Anreize auf die Motive, regen diese an und führen zu Verhalten.
- Motivation dient zur Erklärung von Leistung und Zufriedenheit von Mitarbeitern, wobei Arbeitszufriedenheit nicht nur Ergebnis der Motivation ist, sondern auch selbst motivierende Wirkungen hat.
- Arbeitszufriedenheit ist eine Einstellung zur Arbeit, die sich auf verschiedene Facetten der Arbeit bezieht.
- Zur Erklärung wurde die Zwei-Faktoren-Theorie entwickelt, die auf die große Bedeutung der Tätigkeitsinhalte für die Zufriedenheit und die Motivation verweist.
- Das Job Characteristics Model erklärt, wie Tätigkeiten beschaffen sein müssen, damit sie zufrieden machen.
- Arbeitszufriedenheit wird auch durch Persönlichkeitsmerkmale beeinflusst, besonders durch das Merkmal Negative Affektivität.
- Bei den Konsequenzen der Zufriedenheit wurde vor allem der Zusammenhang zur Leistung intensiv untersucht, wobei sich eine moderate Korrelation nachweisen lässt.
- Bei der Arbeitsmotivation lassen sich drei Phasen unterscheiden: die Wahl von Handlungszielen, die Zielrealisierung und die Bewertung der Ergebnisse des Handelns.
- Die Wahl von Zielen wird gewöhnlich durch Erwartungs- Wert-Theorien erklärt, deren wichtigste die VIETheorie ist.
- Die Zielrealisierung lässt sich anhand der Theorie der Zielsetzung beschreiben.
- Für die Bewertung der Konsequenzen des Handelns haben Fragen des Erlebens von Gerechtigkeit besondere Bedeutung.
- Erlebte Ungerechtigkeit wirkt negativ auf Leistung und Arbeitszufriedenheit und führt zu negativem, die Organisation schädigendem Verhalten.