Sie befinden sich hier
lehrbuch-psychologie.de > Arbeits- und Organisationspsychologie > Lerncenter > Organisationstheorien
lehrbuch-psychologie.de > Arbeits- und Organisationspsychologie > Lerncenter > Organisationstheorien
4. Organisationstheorien
Organisationsbegriff - Organisationsstrukturen - Organisationstheorien
In Kürze
- 4.1 Zum Begriff Organisation
- 4.2 Strukturierung und Organisationsstrukturen
- 4.3 Ausgewählte Theorien der Organisation
- 4.3.1 Wissenschaftliche Betriebsführung
- 4.3.2 Die Bürokratietheorie von Max Weber
- 4.3.3 Die Human-Relations-Bewegung
- 4.3.4 Die verhaltenswissenschaftliche Entscheidungstheorie
- Nach dem institutionalen Begriff sind Organisationen zeitlich relativ stabile, gegenüber der Umwelt offene, aus Individuen und Gruppen zusammengesetzte, zielgerichtet handelnde und strukturierte soziale Systeme.
- Wesentliche Merkmale der Struktur solcher Systeme sind Arbeitsteilung und Hierarchie der Verantwortung, die durch Aufgabenanalyse und -synthese entstehen.
- Das Modell der wissenschaftlichen Betriebsführung verfolgt als strategische Gestaltungsziele die Trennung von Hand- und Kopfarbeit, Pensum und Bonus, Auslese und Anpassung der Arbeiter sowie Versöhnung zwischen Arbeitern und Management.
- Die Bürokratietheorie von Max Weber sieht die moderne Verwaltung als Ergebnis der fortschreitenden Rationalisierung, die dadurch bedingte Struktur der Bürokratie ist gekennzeichnet durch Arbeitsteilung, Amtshierarchie der Überund Unterordnung; Amtsführung in Form von technischen Regeln und Aktenkundigkeit.
- Die Human-Relations-Bewegung geht auf die Hawthorne- Untersuchungen zurück, nach deren Ergebnissen eine Verbesserung der menschlichen Beziehungen die Arbeitszufriedenheit und die Leistung der Mitarbeiter erhöht.
- Die verhaltenswissenschaftliche Entscheidungstheorie geht vom Konzept der begrenzten Rationalität aus, wonach Menschen nur sehr eingeschränkt in der Lage sind, rational Entscheidungen zu treffen.