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5. Diagnose des Entwicklungsstandes
In Kürze
Inhalt
- 5.1 Methodische Grundlagen
- 5.1.1 Objektivität
- 5.1.2 Reliabilität
- 5.1.3 Validität
- 5.1.4 Normierung
- 5.2 Beispiele für Entwicklungstests
- 5.2.1 Screeningtests
- 5.2.2 Allgemeine Entwicklungstests
- 5.2.3 Spezielle Entwicklungstests
Worum geht's?
Die Entwicklungsdiagnostik befasst sich mit der Frage, wie weit ein Kind entwickelt ist. Es geht dabei zum einen um die Charakterisierung des bisherigen Entwicklungsverlaufs, zum anderen aber auch um die Frage, welche Voraussetzungen für die weitere Entwicklung gegeben sind. Ziel ist also sowohl die Bestimmung des gegenwärtigen Status quo als auch die Abgabe von Vorhersagen für den künftigen Entwicklungsverlauf.
Entwicklungstests orientieren sich vielfach am Lebensalter eines Kindes und gehen der Frage nach, ob ein Kind altersgerecht entwickelt ist. Die Alternative besteht darin, den Entwicklungsstand eines Kindes innerhalb einer definierten Entwicklungssequenz zu diagnostizieren. Hier spielt das Lebensalter erst nachrangig eine Rolle.
In diesem Kapitel wird überwiegend auf lebensaltersorientierte Verfahren zur Entwicklungsdiagnostik eingegangen. Der Schwerpunkt wird dabei zunächst auf die methodischen Grundlagen der Entwicklungsdiagnostik gesetzt, bevor dann exemplarisch einige Testverfahren dargestellt werden. Bei der Darstellung der methodischen Grundlagen wird die klassische Testtheorie zugrunde gelegt, da sie die Basis der überwiegenden Anzahl der vorliegenden Entwicklungstests bildet.
Lernziele
- Objektivität, Reliabilität und Validität eines Entwicklungstests voneinander abgrenzen können.
- Bedeutung der Normierung für die Anwendung eines Entwicklungstests verstehen.
- Screeningtests zur Diagnose des Entwicklungsstandes kennen.
- Zwischen allgemeinen Entwicklungstests und Tests für spezifische Entwicklungsbereiche unterscheiden können.
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