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7. Motorik- und Sensorikentwicklung
In Kürze
Inhalt
- 7.1 Motorikentwicklung
- 7.2 Sensorikentwicklung
- 7.2.1 Visuelle Wahrnehmung
- 7.2.2 Auditive Wahrnehmung
- 7.2.3 Intermodale Wahrnehmung
Worum geht's?
Am Anfang der Motorikentwicklung stehen die angeborenen Reflexe des Säuglings im Vordergrund, später werden Einzelbewegungen zu längeren Verhaltensketten verknüpft und dann automatisiert und verfeinert. Neben der körperlichen Reifung ist dabei auch die Erfahrung mit der Umgebung von Bedeutung. Einen entscheidenden Anteil daran hat die Sensorikentwicklung. Im Säuglingsalter ergibt sich ein grundsätzliches Problem beim Nachweis von Sinnesleistungen. Da die Säuglinge ihre Wahrnehmungen nicht verbal zum Ausdruck bringen können, müssen andere Methoden genutzt werden, um etwas über ihre Wahrnehmungsleistungen zu erfahren. In diesem Kapitel wird die Entwicklung der Motorik und Sensorik beschrieben und Methoden vorgestellt, mit denen Entwicklungsfortschritte nachweisbar sind. Am häufigsten kommen dabei das Präferenzparadigma und das Habituations-Dishabituations-Paradigma zum Einsatz.
Lernziele
- Wichtige Reflexe im Neugeborenenalter kennen.
- Visuelles Auflösungsvermögen und visuelle Präferenzen von Neugeborenen kennen.
- Entwicklung der Fähigkeit zur Tiefenwahrnehmung beschreiben können.
- Auditive Wahrnehmung und weitere Sinnesmodalitäten kennen.
- Intermodale Wahrnehmung beschreiben und erläutern können.
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