Glossar für Entwicklungspsychologie
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z- Zellmigration
- Als Zellmigration wird der Prozess der Wanderung neu gebildeter Zellen vom Ausgangspunkt an den jeweiligen Bestimmungsort innerhalb eines Organismus bezeichnet.
- Zellspezialisierung
- Durch den Vorgang der Zellspezialisierung entstehen aus den zunächst gleichartigen embryonalen Stammzellen Zellen mit spezifischen Strukturen und Funktionen.
- Zellsterben
Im Laufe der Entwicklung kommt es (auch schon in frühen Entwicklungsstadien) zum gezielten Zellsterben. Dieses auch als programmierter Zelltod bezeichnete Phänomen dient dazu, überflüssige oder hinderliche Zellen zu beseitigen.
- Zephalokaudaler Entwicklungstrend
- Entwicklungstrend vom Kopf, über den Rumpf zu den Extremitäten
- Zirkadiane Rhythmen
Zirkadiane Rhythmen sind innerorganismische Rhythmen, die den Organismus auf täglich wiederkehrende Phänomene einstellen. Beispielhaft ist dabei der Schlaf-Wach-Rhythmus zu nennen. Zirkadiane Rhythmen müssen entwickelt werden, was zu den frühen Entwicklungsaufgaben eines Säuglings gehört.
- Zwillingsmethode
Zur Abschätzung von Anlage- und Umweltanteilen bietet sich im Humanbereich die Zwillingsmethode an. Dabei wird aus den Unterschieden zwischen ein- und zweieiigen Zwillingen auf das Ausmaß der Erblichkeit eines Merkmals geschlossen. Zusätzlich wird häufig weiterhin zwischen zusammen und getrennt aufgewachsenen Zwillingen unterschieden.
- Zygotenstadium
- Als Zygotenstadium wird die Zeitspanne von der Befruchtung bis zur Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterwand definiert.
