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5. Qualitative Forschungsmethoden
In Kürze
Inhalt
- 5.1 Prinzipien qualitativen Forschens
- 5.2 Bewusste Stichprobenziehung
- 5.3 Fallstudie
- 5.4 Gegenstandsbezogene Theoriebildung (»grounded theory«)
- 5.5 Deskriptive Feldforschung
- 5.6 Handlungsforschung (Aktionsforschung)
- 5.7 Biografieforschung
- 5.8 Qualitatives Experiment
- 5.9 Forschungsprogramm Subjektive Theorien (FST)
Worum geht's?
In Kapitel 5 wird qualitatives Forschen näher beleuchtet. Abschnitt 5.1 beschreibt die Prinzipien qualitativen Forschens, das sind typische, aber nicht definierende Merkmale qualitativer Untersuchungen, wie z.B. die Verwendung offener Verfahren usw.. In Abschnitt 5.2. geht es um bewusste bzw. absichtsvolle Stichprobenziehung, d.h. die Stichprobe wird gezielt nach bestimmten Kriterien aus der Grundgesamtheit ausgewählt. Hier werden Bottom-up-Strategien und Top-down-Strategien unterschieden. In Abschnitt 5.3. wird die Methode der Fallstudie vorgestellt und ein Überblick über die verschiedene Arten gegeben. Der Grundgedanke der in Abschnitts 5.4. beschriebenen Gegenstandsbezogenen Theoriebildung ist es, Theorien zu erstellen, die direkt in den Daten verankert sind. Abschnitt 5.5. handelt von der deskriptiven Feldforschung, deren Ziel ist es , eine andere Kultur von innen heraus zu verstehen. In Abschnitt 5. 6. Wird die Handlungsforschung behandelt. Diese setzt an konkreten Problemen an, ist auf Praxisveränderung ausgerichtet und vollzieht sich im gleichberechtigten Diskurs zwischen Forschenden und Personen im Feld. Jeder Untersuchungsschritt wird unmittelbar gemeinsam evaluiert. Der Gegenstand der Biografieforschung in Abschnitt 5.7. sind lebensgeschichtliche Erzählungen. Abschnitt 5.8. wiederum stellt das qualitative Experiment dar. Das im abschließenden Abschnitt 5.9 beschriebene "Forschungsprogramm Subjektive Theorien" eignet sich zur Untersuchung menschlichen Handelns und geht von der Kernannahme aus, dass Menschen versuchen, sich selbst und die Welt zu verstehen.