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Quantitative Methoden
In Teil I stehen nun die quantitativen Methoden im Mittelpunkt.
Quantitativ bedeutet, dass Informationen in Form von Zahlen, also in numerischer Form vorliegen. Die Hauptvorteile der Quantifizierung sind: die hohe Präzision, die gute Vergleichbarkeit, die einfache Verknüpfbarkeit sowie die Sparsamkeit der Zusammenfassung.
Quantitative Ansätze sind heutzutage sicherlich alles in allem die vorherrschende Methode der wissenschaftlichen Psychologie. Eine Beherrschung und hinreichende Kenntnis quantitativer Methoden ermöglicht Psychologinnen
und Psychologen, sich am wissenschaftlichen Betrieb der Psychologie nicht nur aktiv zu beteiligen, sondern dem Geschehen auch kritisch zu folgen. Diese methodenkritische Kompetenz im Bereich quantitativer Ansätze stellt eine wichtige Qualifikation dar, die zu einem angemessenen und auch ethisch vertretbaren Umgang mit Theorien und Instrumenten der Psychologie befähigt. So kann beispielsweise ein psychotherapeutisches Verfahren nur dann fach- und klientengerecht eingesetzt werden, wenn der Anwender die Wirksamkeit dieses Verfahrens und die Bedingungen der Wirksamkeit aufgrund von Befunden der Psychotherapieforschung richtig einschätzen kann.