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2. Diagnostische Klassifikation psychischer Störungen
H.-U. Wittchen
In Kürze
Klassifikationssysteme psychischer Störungen sind aus vielen klinischen wie auch wissenschaftlichen Gründen hilfreich und unverzichtbar. Das Bemühen um nützliche Klassifikationssysteme lässt sich bis ins Altertum zurückverfolgen. Dabei wird deutlich, dass Klassifikationssysteme für psychische Störungen grundsätzlich nach verschiedenen inhaltlichen und formalen Aspekten konstruiert sein können - nur wenige Systeme beziehen sich auf nur einen einzigen Einteilungsgrund. In diesem Kapitel werden u.a. die heute gebräuchlichen Klassifikationssysteme psychischer Störungen vorgestellt, die ICD-10 und das DSM-IV-TR.
- 2.1 Abnorm oder normal - Krank oder gesund?
- 2.1.1 Definition von Gesundheit und Krankheit
- 2.1.2 Krankheit als hypothetisches Konstrukt
- 2.1.3 Manifestationsebenen und Definition psychischer Störungen
- 2.2 Warum brauchen wir eigentlich eine Klassifikation psychischer Störungen?
- 2.2.1 Begriffe und Konzepte
- 2.2.2 Ziele diagnostischer Klassifikationssysteme
- 2.3 Einteilungsgesichtspunkte für Klassifikationssysteme
- 2.3.1 Mögliche Ansatzpunkte
- 2.3.2 Idealtypische und deskriptive Klassifikationssysteme
- 2.3.3 Der Wendepunkt: Die Einführung des US-amerikanischen DSM-III
- 2.4 Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD) in ihrer 10. Revision
- 2.5 Die DSM-IV-TR-Klassifikation
- 2.5.1 Das multiaxiale System des DSM-IV
- 2.5.2 Diagnostische Gesamtbeurteilung
- 2.5.3 Weitere Besonderheiten des DSM-IV-Systems
- 2.6 Die Definition psychische Störungen nach 2012?