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16. Diagnostische Prozesse in der Klinischen Psychologie und Psychotherapie
H.-U. Wittchen, J. Hoyer
In Kürze
Psychologische Diagnostik ist als wissenschaftliche Disziplin definiert, deren Methodologie Verfahren begründet, mit deren Hilfe Daten für Entscheidungszwecke gewonnen werden. In der Klinischen Psychologie und Psychotherapie beschränkt sich das weite Aufgaben- und Anwendungsspektrum auf Fragestellungen im Zusammenhang mit psychischen Störungen. Die übergeordneten Zielsetzungen sind dabei Beschreibung, Klassifikation, Erklärung, Prognose und Evaluation. Mit der Kapitelüberschrift "diagnostische Prozesse" wird hervorgehoben, dass dieses Kapitel sich weniger mit den Grundlagen sowie der Aufzählung und Diskussion der vielfältigen Verfahren beschäftigt, sondern mehr mit dem Prozess und den strategischen Elementen seiner Umsetzung. Sie finden in diesem Kapitel eine Beschreibung sowohl der Makroebene als auch der Mikroebene des diagnostischen Prozesses.
- 16.1 Ohne Diagnose keine Intervention: Von der Diagnose zur Indikation und Therapie
- 16.1.1 Warum ist die Diagnostik wichtig?
- 16.1.2 Was ist der diagnostische Prozess?
- 16.2 Der diagnostische Prozess im Überblick
- 16.3 Makroebene: Ablauf von Eingangsuntersuchung und klassifikatorischer Diagnostik
- 16.3.1 Diagnostischer Kontext
- 16.3.2 Psychopathologischer Befund und Testverfahren
- 16.3.3 Verfahren und Ableitung von Diagnosen
- 16.3.4 Standardisierte diagnostische Interviews
- 16.4 Erfassung sonstiger medizinischer Beschwerden
- 16.5 Erfassung von Biographie, Persönlichkeit und aktueller Lebenssituation
- 16.6 Richtlinien für die Diagnosestellung
- 16.7 Mikroebene
- 16.7.1 Funktionale Verhaltens- und Bedingungsanalyse
- 16.7.2 Erweiterungen
- 16.7.3 Methoden der Verhaltensdiagnostik
- 16.8 Therapiebegleitende Diagnostik