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50. Sexuelle Störungen
Ph. Hammelstein, J. Hoyer
In Kürze
Während wir im Alltag mit Themen der Sexualität und Erotik häufig konfrontiert werden, wird das Thema im psychotherapeutischen Alltag von Klienten vergleichsweise selten direkt angesprochen. Hinzu kommt, dass auch Psychotherapeuten dazu neigen, das Thema zu vernachlässigen und nicht offen zu explorieren, solange der Patient hierzu keinen direkten Hinweis liefert. Sexuelle Störungen und Probleme werden dadurch häufig nicht diagnostiziert und bleiben unbehandelt. Dies steht in eklatantem Widerspruch zur Häufigkeit sexueller Probleme und Störungen sowie zum Behandlungsbedarf derselben.
Unter sexuellen Störungen werden verschiedenste psychopathologische Syndrome wie sexuelle Funktionsstörungen, Paraphilien und Geschlechtsidentitätsstörungen verstanden. Davon können die sexuellen Funktionsstörungen als diejenigen Störungen betrachtet werden, die bereits am besten erklärbar und behandelbar sind. Demgegenüber zeigt sich ein noch deutliches Defizit bei empirisch fundierten ätiologischen Theorien der Paraphilien.
- 50.1 Störungsbild
- 50.2 Diagnostik und Klassifikation
- 50.2.1 Sexuelle Funktionsstörungen
- 50.2.2 Paraphilien
- 50.2.3 Geschlechtsidentitätsstörung
- 50.3 Epidemiologie
- 50.4 Ätiologie
- 50.4.1 Sexuelle Funktionsstörungen
- 50.4.2 Paraphilien
- 50.4.3 Geschlechtsidentitätsstörungen
- 50.5 Verlauf
- 50.6 Behandlung
- 50.6.1 Sexuelle Funktionsstörungen
- 50.6.2 Paraphilien
- 50.6.3 Geschlechtsidentitätsstörungen
- 50.7 Offene Fragen
- 50.8 Resümee