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3. Selbstregulation
In Kürze
Autoren: Meike Landmann, Franziska Perels, Barbara Otto, Bernhard Schmitz
Inhalt
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3.1 Begriffsbestimmung
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3.2 Modelle zur Selbstregulation
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3.3 Diagnostik von Selbstregualtion
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3.4 Förderung von Selbstregulation
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3.5 Ausblick
Worum geht's?
Die Entwicklung der Fähigkeit zum eigenverantwortlichen, selbstregulierten Lernen wird neben der Vermittlung von Fachwissen als eine der Hauptaufgaben der Bildung und Erziehung junger Menschen gesehen. Da Wissen (z. B. Informationstechnik) schnell veraltet, müssen Schüler darauf vorbereitet werden, wie man sich neues Wissen selbstständig aneignet.
Nicht nur mit Blick auf die Erfordernisse zum lebenslangen Lernen, sondern auch im schulischen Alltag sind selbstregulative Kompetenzen unabdingbar. Vor allem Lernsituationen jenseits formaler Unterrichtssequenzen (wie z. B. das Lernen für eine Klassenarbeit) erfordern von Schülern Lernkompetenzen, die es möglich machen, den Lernprozess selbstständig zu strukturieren und zu reflektieren.
Insgesamt lässt sich aufgrund umfänglicher empirischer Studien festhalten, dass der Selbstregulation als Schlüsselkompetenz eine bedeutende Rolle in jeglichen Lernsituationen zukommt.
In diesem Kapitel werden zunächst ausgewählte Modelle selbstregulierten Lernens vorgestellt. Es folgt eine Darstellung von Verfahren zur Diagnostik von Selbstregulation und, daran anschließend, von Ansätzen zur Förderung selbstregulierten Lernens. Das Kapitel endet mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder und praktische Herausforderungen.
Zusammenfassung
Insgesamt soll mit diesem Kapitel deutlich gemacht werden, dass Selbstregulationskompetenzen für erfolgreiches Lernen und Studieren entscheidend sind. Die vielfältigen Forschungsaktivitäten in diesem Bereich haben zur Entwicklung zunehmend differenzierter Modelle der Selbstregulation geführt, die Ausgangspunkt von Fördermaßnahmen wurden. Ungeachtet des umfangreichen Kenntnisstands und der Tatsache, dass selbstreguliertes Lernen als ein wichtiges Qualitätskriterium von Schulqualität angesehen wird, ist jedoch die Vermittlung von Selbstregulationsstrategien weder in der Schule, noch im Studium oder im Berufsleben selbstverständlich. Dieses Ungleichgewicht verweist letztlich auf allgemeine Probleme der praktischen Umsetzung von Forschungsergebnissen, die (auch) in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und Hochschullehrern zu verorten sind.