lehrbuch-psychologie.de > Testtheorie und Fragebogenkonstruktion > Lerncenter > Exploratorische (EFA) und Konfirmatorische Faktorenanalyse (CFA)
13. Exploratorische (EFA) und Konfirmatorische Faktorenanalyse (CFA)
In Kürze
Diese beiden Verfahren werden auch als sog. datenreduzierende Analyseverfahren bezeichnet, da die Variation von einer Vielzahl von Items auf einige wenige Dimensionen (oder auch Faktoren) zurückgeführt wird. Innerhalb der Testtheorie und Testkonstruktion Konstruktvalidität prüfen mittels Faktorenanalyse werden sie oft zur Überprüfung der Konstruktvalidität eingesetzt, indem beispielsweise ermittelt wird, ob diejenigen Items, die dasselbe Merkmal messen sollen, tatsächlich auf einen gemeinsamen Faktor zurückführbar sind.
Dieses Kapitel beschreibt zunächst die Ablaufschritte der beiden Verfahren, um sie dann jeweils an einem empirischen Beispiel zu verdeutlichen. Dabei besteht der Hauptunterschied darin, dass anhand der EFA ermittelt werden soll, wie viele Faktoren einer Vielzahl von Items zugrunde liegen (hypothesengenerierendes Verfahren), während die CFA theoretisch begründete Annahmen bzgl. der Anzahl von Faktoren und ihrer Zusammenhangsstruktur überprüft (hypothesenprüfendes Verfahren).
Inhalt
- 13.1 Einleitung
- 13.2 Exploratorische Faktorenanalyse
- 13.3 Konfirmatorische Faktorenanalyse
- 13.4 Unterschiede zwischen der EFA und der CFA
- 13.5 Zusammenfassung